Smart Home

Was ist Smart Home?

Frei übersetzt steht der Begriff „Smart Home“ für intelligentes Wohnen, wobei auch Begriffe wie „Smart Living“ oder „eHome“ geläufig sind. Auch der Begriff „Home Automation“ wird manchmal synonym benutzt. Im Fokus von Smart Home stehen Verfahren und Systeme, die eine Vernetzung und intelligente Steuerung von technischen Geräten und Anwendungen in den eigenen Wohnräumen anstreben. Kurz gesagt: es handelt sich um ein intelligent vernetztes Gebäude, in dem die einzelnen Komponenten nicht weiter isoliert betrachtet, sondern sinnvoll miteinander verknüpft werden. Das Ziel ist stets eine Steigerung des Komforts und der Lebensqualität, eine Erhöhung der Sicherheit sowie eine Reduktion des Energieverbrauchs. Sämtliche Abläufe sollen geordnet und möglichst automatisiert vonstattengehen und den Bewohnern das Leben erleichtern. Bei Smart Home geht es also einmal um eine intelligente Steuerung und Vernetzung von direkt mit dem Haus verbundenen Komponenten wie Licht, Heizung, Alarmanlage oder Rollläden. So fahren Rollläden je nach Sonneneinstrahlung hoch oder runter, um einer Überhitzung oder einem Auskühlen der Räume entgegenzuwirken, und Licht und Heizung werden je nach Tageszeit und Bedarf gesteuert. Über Sensoren wird z.B. ein geöffnetes Fenster erkannt und daraufhin die Heizung automatisch ausgeschaltet. Dies spart Energie und Heizkosten. Außerdem können in einem Smart Home Gebäude auch Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Herd intelligent miteinander verknüpft werden, sodass z.B. zum Frühstück Kaffee und Aufbackbrötchen zeitglich fertig sind. Zu einem Smart Home kann auch die Vernetzung von Geräten der Unterhaltungselektronik im Sinne eines universellen Zugriffs auf Musikdateien oder Fotos gehören. Das Smart Home System ist natürlich auch mit dem Internet verbunden und kann über Apps angesprochen und somit per Tablet oder Smartphone ferngesteuert werden.

Großes Potential für Smart Home Technologien

Angefangen hat alles ab dem Jahr 2000, als erste Smart Home Projekte initiiert wurden. Erwähnenswert ist beispielsweise das T-Com-Haus in Berlin, das als intelligentes Musterhaus von der Deutschen Telekom der Öffentlichkeit in den Jahren 2005/2006 zugänglich gemacht wurde. Unter anderem per Multifunktionsbildschirm konnten Haushaltsgeräte gesteuert und Statusabfragen von unterwegs vorgenommen werden. Im neuen, seit 2013 von der Deutschen Telekom präsentierten Musterhaus kann die gesamte Haustechnik wie Lampen, Heizung oder Waschmaschine über das Smartphone oder andere Endgeräte kontrolliert werden.

Das Marktpotential für Smart Home ist immens. Laut einer Studie der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH wird Smart Home schon 2025 mit einem geschätzten Umsatz von beachtlichen 19 Milliarden Euro (kumuliert) in Deutschland Standard sein. Die Fernsteuerung von Komponenten via Tablet oder Smartphone wird zur Normalität und die Kommunikation mit den Geräten via Gestik und Sprache immer innovativer werden. Technisch ist eine smarte Vernetzung längst möglich, jedoch fehlen bislang Standards. In den nächsten zehn Jahren werden aber wohl sämtliche Neubauten mit Smart Home Funktionen ausgestattet sein. Deutschland liegt im internationalen Vergleich bislang jedoch eher hinten. Japan, Südkorea, die USA oder China sind mit der Implementierung von Smart Home Lösungen bereits einen Schritt weiter.

Es bleibt auf jeden Fall spannend, wohin genau die Reise gehen wird. Auch interessant in diesem Zusammenhang ist der Begriff des „Smart Metering“. Hierbei handelt es sich um einen „intelligenten Zähler“, der den Bewohnern ganz transparent den aktuellen Energieverbrauch (Strom, Gas, Wasser) offenlegt, ihnen z.B. auch auf günstigere Alternativen aufmerksam macht und ihnen somit dabei hilft, Energiesparmaßnahmen zu ergreifen.

Das smarte Thermostat von tado°

Smart Home

tado° verfolgt im Grunde die gleichen Ziele wie Smart Home Lösungen: Es geht sowohl um eine Erhöhung des Wohnkomforts als auch um eine Reduktion des Energieverbrauchs im Sinne von Heizkosten. tado° hat sich nämlich der intelligenten Steuerung von Heizungen verschrieben. Mithilfe einer kleinen Hardwarekomponente und einer Smartphone-App wird die Heizung geregelt, indem An- und Abwesenheitszeiten der Bewohner automatisch erfasst werden. So wird immer dann Energie gespart, wenn niemand zuhause ist. Außerdem werden für die Wahl der aktuell optimalen Temperatur auch die Wettervorhersage sowie die Gebäudeeigenschaften wie die Wärmedämmung hinzugezogen. Das lernfähige Heizungsthermostat von tado° mit intelligentem Algorithmus ermöglicht eine Energie- und Heizkostenersparnis von bis zu 31%.

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