Trendwende im Internet der Dinge (IoT) für Endkunden

Nachdem Early Adopters den Weg für Smart Home und Smart Heating geebnet haben, geht die Branche nun einen wichtigen Schritt in Richtung Massenmarkt. Wesentlich gestaltet wird der Markt durch führende, auf einzelne Bereiche spezialisierte Unternehmen und durch die Smart-Home-Plattformen globaler Internetunternehmen. Hinzu kommt, dass sich Energieunternehmen vom reinen Stromlieferanten zum Energiedienstleister weiterentwickeln und dass neue rechtliche Rahmenbedingungen energieeffiziente Gebäude mit intelligenten Heizungssystemen fördern.

Ökosysteme anstelle von geschlossenen Plattformen

Für ein gutes Nutzererlebnis müssen die Unternehmen zusammenarbeiten. Unternehmen mit geschlossenen Smart-Home-Plattformen und einer Vielzahl an eigenen Produkten werden zurückfallen. Globale Plattformen, wie beispielsweise Amazon Alexa, Google Assistent und Apple HomeKit, dominieren zunehmend den Markt. Ein Großteil deren Erfolgs beruht darauf, dass sie eng mit den besten Anbietern und Applikationen für Klima-Management, Sicherheit, Unterhaltung und anderen zusammenarbeiten und diese in ihr Ökosystem integrieren.

Es gibt keinen Planet B

Zweifellos spielen Smart Heating und Cooling eine wichtige Rolle, um den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und um unsere Klimaziele zu erreichen. Heizung und Warmwasser machen 79% des Energieverbrauchs in europäischen Haushalten aus*, während Smarte Thermostate, wie beispielsweise die von tado°, bis zu 31% dieses Energieverbrauchs einsparen können. Heizen und Kühlen mit intelligenten Algorithmen zu verbinden schafft einen Paradigmenwechsel darin, wie Energie genutzt wird.

Smart Heating und Cooling kann zudem die Art und Weise revolutionieren, wie Energie gespeichert und verteilt wird. Dabei spielen nicht nur der niedrigere Energieverbrauch, sondern auch das effizientere Management von Energienetzen eine Rolle. Bald wird es möglich sein, die Energieauslastung und -nachfrage der Verbraucher im Tagesverlauf so zu verschieben, dass Spitzenlasten ausgeglichen werden können.
Diese Flexibilität im Energienetz bereitet den Weg für mehr erneuerbare Energien, ohne dass zusätzliche, ausgleichende Spitzenlastkraftwerke oder Speicher benötigt werden. In Zukunft wird sich unser Energieverbrauch dann anpassen müssen, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht.

Für den Verbraucher werden diese Produktivitätssteigerungen nahtlos im Hintergrund ablaufen und gleichzeitig für maximalen Komfort und Einsparungen zu Hause sorgen. Auch Unternehmen werden von niedrigeren Betriebskosten profitieren. Letztendlich wird aber der größte Gewinner die Umwelt sein.