Eine neue tado° Studie, zeigt, dass 20% der deutschen Wohnungen (ca. 8 Millionen Haushalte) meist zu trocken sind, während 5,7% zu feucht sind.*

Ursachen

Gerade im Winter ist die Luftfeuchtigkeit niedrig, da sich in der kalten Luft wenig Wasserdampf befindet. Je kälter es ist, desto trockener wird die Luft. Durch schlechte Isolierung, Ritzen und undichte Stellen oder beim Lüften gelangt die trockene Außenluft nach innen. Wenn die kalte Luft zusätzlich von der Heizung erwärmt wird, sinkt die Luftfeuchtigkeit noch weiter. Im Sommer hingegen ist die Luft wärmer und feuchter, wodurch die Luftfeuchtigkeit steigt.

Folgen

Trockene Luft erhöht das Risiko für Erkältungen, sorgt für trockene und gespannte Haut und kann Holzmaterialien schädigen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit fördert hingegen Schimmel oder die Ausbreitung von Hausmilben und kann zudem Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden und den Schlaf haben.

Lösungen

„​Für das allgemeine Wohlbefinden, sollte die Luftfeuchtigkeit im Zuhause idealerweise zwischen 40 – 60% liegen“, sagt tado° Co-Gründer Christian Deilmann. ​„​Ein erster Schritt ist die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich mit einem Hygrometer oder einem smarten Thermostat zu messen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Maßnahmen, die man für ein noch besseres Raumklima ergreifen kann.“

Wenn es im Zuhause zu feucht ist, sollte man mehrmals am Tag die Fenster für 10-25 Minuten öffnen, um so die Räume besser zu belüften. Dabei sollte man nicht vergessen die Heizung abzudrehen. Um die Luftfeuchtigkeit zu senken, kann man auch Schalen mit Salz aufstellen. Salz absorbiert die Feuchtigkeit. Luftentfeuchter können für Räume verwendet werden, in welchen hohe Mengen an Wasserdampf anfallen.

Wohnungen, die zu trocken sind, kann man ebenfalls mit ein paar simplen Tricks zu einem besseren Raumklima verhelfen. So kann man zum Beispiel die Badezimmertür offen lassen oder eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen. Auch Zimmerpflanzen können den Feuchtigkeitsgehalt der Luft erhöhen. Dazu eignen sich vor allem Grünlilien, Riedgras, Zimmerlinde und Papyrus. ​Selbstverständlich erfüllen auch Luftbefeuchter ihren Zweck.

In Deutschland ist die Luft im Schnitt zu trocken. Mit 20% liegt Deutschland über dem europaweiten Durchschnitt. Nur Spanien weist ein ähnliches Level an zu trockener Luft auf. Die besten Luftfeuchtigkeitswerte zeigen die Niederlande und Belgien.

* Zahlen basieren auf dem Feuchtigkeitslevel im Zuhause von mehreren Hunderttausend tado° Nutzern in Europa.