Aktualisiert:
26.10.2026

Smarte Wallbox für zu Hause: go-e und tado° Smart Charging

Mit tado° Smart Charging lädt dein E-Auto automatisch in den günstigsten Stunden deines stündlich dynamischen Stromtarifs – jetzt auch in Kombination mit den go-e Wallboxen aus dem tado° Shop.

Lesedauer:
9 min
Jemand steckt sein Elektroauto an einen go-e Charger and und nutzt dabei die tado° Smart Charging App.
Inhaltsverzeichnis:
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Ab sofort gibt es drei go-e Wallboxen im tado° Shop für Deutschland und Österreich: den mobilen go-e Charger Gemini flex und die fest installierten Modelle go-e Charger CORE und go-e Charger PRO CABLE. Alle drei sind mit tado° Smart Charging kompatibel. Hier erfährst du, wie das Zusammenspiel funktioniert, welches Modell zu deiner Wohnsituation passt und was du als Mieter beachten musst.

Zu den Wallboxen im tado° Shop →

Was ist eine Wallbox und wofür brauchst du sie?

Eine Wallbox ist eine Ladestation für dein E-Auto, die du zu Hause z.B. an deiner Garage, deinem Carport oder deinem Stellplatz befestigt. Sie verbindet das Auto mit dem Stromnetz deines Hauses und kann bis zu 22 kW liefern, eine Haushaltssteckdose dagegen nur 2,3 kW. Für zu Hause empfiehlt der ADAC eine 11-kW-Wallbox. Sie reicht in der Regel aus, um auch größere Akkus über Nacht zu laden.

go-e Wallbox

Vorteile einer Wallbox zu Hause:

  • Du lädst, während das Auto ohnehin parkt. Abends, nachts oder am Wochenende. Außerdem fällt die Suche nach einer freien Ladesäule weg.
  • Du zahlst deinen Haushaltsstrompreis. Dieser ist in der Regel günstiger als an öffentlichen Ladesäulen.
  • Du lädst sicher. Eine Wallbox ist für stundenlanges Laden gebaut und hat einen Schutz gegen Fehlerströme an Bord. Im go-e Charger Gemini flex steckt zum Beispiel ein DC-Schutzmodul, das Gleich- und Wechselstromfehler erkennt.

go-e ist ein Hersteller von Wallboxen aus Feldkirchen in Kärnten, Österreich, gegründet 2015. Nach eigenen Angaben brachte go-e 2017 die erste Wallbox auf den Markt, die sich auch mobil nutzen lässt. Alle go-e Wallboxen sind mit dem Internet verbunden und lassen sich per App steuern. Über diese Verbindung kann tado° Smart Charging der Wallbox sagen, wann sie laden soll.

Wie arbeiten go-e Wallboxen und tado° Smart Charging zusammen?

Smart Charging ist eine Funktion in der tado° App. Sie verbindet deinen dynamischen Stromtarif mit deinem E-Auto oder deiner Wallbox und plant jeden Ladevorgang so, dass er in die günstigsten Stunden fällt.

Der Hintergrund: Bei einem stündlich dynamischen Tarif zahlst du für jede Stunde einen anderen Preis, abhängig von der Strombörse. Weht viel Wind oder scheint viel Sonne, sinkt der Preis. Wer nachts oder mittags lädt statt am frühen Abend, zahlt oft deutlich weniger pro Kilowattstunde.

tado° Smart Charging App wird genutzt, um ein Elektroauto zu laden.
tado° Tipp

Den passenden Tarif bekommst du direkt bei uns: in Deutschland HOURLY von tado° Energy, in Österreich aWATTar HOURLY. Beide Tarife funktionieren mit tado° Smart Charging und deiner go-e Wallbox. Smart Charging ist dabei für die gesamte Laufzeit des Tarifs inklusive.

Warum Strompreise über den Tag so stark schwanken und wie du davon profitierst, erklären wir ausführlich in diesem Artikel.

Was brauchst du für tado° Smart Charging

  • Eine kompatible Wallbox (z. B. go-e) bzw. ein kompatibles E-Auto
  • Einen stündlich dynamischen Stromtarif, z. B. tado° HOURLY in Deutschland oder aWATTar HOURLY in Österreich
  • Einen Smart Meter, den dein Versorger für die stündliche Abrechnung braucht
  • Die tado° App mit Smart Charging: kostenlos mit unseren Stromtarifen (sonst 2,99 € pro Monat)

So richtest du Smart Charging mit deiner go-e Wallbox ein

  1. Wallbox anbringen. Den Gemini flex befestigt du selbst mit der mitgelieferten Wandhalterung. CORE und PRO CABLE installiert eine Elektrofachkraft.
  2. Smart Charging aktivieren. In der tado° App schaltest du Smart Charging frei und verbindest deinen Stromtarif und deine go-e Wallbox.
  3. Ziel festlegen. Du gibst ein, welchen Ladestand dein Auto erreichen soll und bis wann. Die “Abfahrtszeit” kannst du jederzeit vor- oder zurückschieben.
  4. Optional: Solaranlage einbinden. Hast du eine PV-Anlage, nutzt Smart Charging deinen Solarstrom bevorzugt. Die App plant die Ladung nach der erwarteten Produktion deiner Anlage. Dabei kannst du wählen, ob rein PV-optimiert, rein preisoptimiert oder in einer Kombination aus beidem geladen werden soll – so fließt möglichst viel Strom vom eigenen Dach ins Auto und der Rest kommt in günstigen Stunden aus dem Netz.
  5. Laden. Sobald das Auto angeschlossen ist, verteilt Smart Charging die Ladung auf die günstigsten (und grünsten) Stunden bis zu deiner geplanten Abfahrt. Mit der 7-Tage-Preisoptimierung plant die App auch über mehrere Tage hinweg.
  6. Kontrollieren. In der App siehst du, wann geladen wird. Im Rückblick kannst du auch nachvollziehen, zu welchen Börsenstrompreisen wie viel Strom ins Auto geflossen ist.

Mehr erfährst du in diesem Video.

Welche go-e Wallbox passt zu dir?

Die drei bei tado° verfügbaren Modelle unterscheiden sich vor allem darin, wie sie angeschlossen werden. Alle laden mit bis zu 11 kW und lassen sich per RFID-Chip oder App vor fremdem Zugriff schützen.

Eigenschaft go-e Charger Gemini flex go-e Charger CORE go-e Charger PRO CABLE
Bauart Mobile Wallbox in Wandhalterung Fest installiert Fest installiert
Anschluss Stecker für rote CEE-Steckdose (16 A) Elektrofachkraft Elektrofachkraft
Ladekabel Eigenes Typ-2-Kabel nötig 6 m, fest angeschlossen 6 m, fest angeschlossen
Stromzähler Einfacher Zähler Einfacher Zähler (nicht geeicht) MID-konformer Zähler
Geeignet für Mieter, Stellplatz mit CEE-Dose, Reisen Hausbesitzer mit eigenem Stellplatz Dienstwagen, Mehrparteienhaus

Der MID-Zähler ist ein nach EU-Messgeräterichtlinie zertifizierter Stromzähler. Du brauchst ihn, wenn du geladenen Strom belegbar abrechnen musst, zum Beispiel mit deinem Arbeitgeber.

Hier geht es zum Gemini flex, CORE und PRO CABLE im tado° Shop.

Wie viel kannst du mit Smart Charging sparen?

Nutzer von tado° Smart Charging sparen im Schnitt 300 €1 pro Jahr. Grundlage ist der Vergleich der Ladekosten bei einem durchschnittlichen Standard-Stromvertrag mit einem dynamischen Tarif plus Smart Charging. Wie viel du konkret sparst, hängt von deinem Tarif, deinem Fahrprofil und der Entwicklung der Börsenstrompreise ab.

Eine Beispielrechnung zeigt die Größenordnung. Angenommen, du pendelst dienstags und donnerstags ins Büro. Am Sonntagabend steckst du dein Auto an und legst fest: 80 % laden bis Dienstag, 7 Uhr. Die App wartet dann auf die günstigsten Stunden, etwa eine windige Nacht, statt sofort in den teuren Abendstunden zu laden.

Faktor Beispielwert
Fahrleistung pro Jahr 12.000 km
Verbrauch 18 kWh/100 km
Zu Hause geladen 2.160 kWh
Angenommener Preisvorteil günstige Stunden gegenüber Abendstunden 10 ct/kWh
Ersparnis pro Jahr ca. 216€

Hinweis: Die 10 ct/kWh sind eine Annahme für das Beispiel, kein garantierter Wert. An manchen Tagen ist der Abstand zwischen teuren und günstigen Stunden kleiner, an windigen oder sonnigen Tagen größer.

tado° Tipp

Steck dein Auto an, sobald du nach Hause kommst, auch wenn du es erst in zwei Tagen brauchst. Je länger das Auto angeschlossen ist und je später die eingestellte Abfahrtszeit liegt, desto mehr Stunden hat Smart Charging zur Auswahl. Plane trotzdem einen kleinen Puffer ein: Stell die Abfahrtszeit lieber eine halbe Stunde früher ein als zu knapp.

Mobile Wallbox in der Mietwohnung: Was musst du beachten?

Eine fest installierte Wallbox braucht die Zustimmung des Eigentümers. Den go-e Charger Gemini flex steckst du dagegen einfach ein. Zu Hause kannst du ihn in die mitgelieferte Wandhalterung hängen, die du in wenigen Minuten selbst anschraubst. Du kannst ihn aber auch ohne Halterung nutzen: Mit 1,63 kg passt er in den Kofferraum und lädt unterwegs an jeder passenden CEE-Steckdose. Beim Umzug nimmst du ihn mit.

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Ganz ohne Vorarbeit geht es trotzdem nicht. Drei Punkte solltest du kennen:

Du brauchst eine rote CEE-Steckdose. Der Gemini flex hat einen Stecker für eine rote CEE-Steckdose mit 16 A, oft „Starkstromsteckdose“ genannt. Gibt es die an deinem Stellplatz noch nicht, setzt sie eine Elektrofachkraft. Vor der Dose muss ein Fehlerstrom-Schutzschalter sitzen, mindestens Typ A. Mit einem Adapter lädt der Gemini flex auch an der Haushaltssteckdose, dann aber mit höchstens 2,3 kW.

Auch eine mobile Wallbox musst du anmelden. Jede Ladeeinrichtung für E-Autos musst du vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber melden. Für den Gemini flex mit 11 kW reicht diese Meldung. Seit 2024 muss jeder Netzbetreiber die Meldung auch auf seiner Website anbieten. Eine Zustimmung des Netzbetreibers brauchst du erst ab mehr als 12 kVA je Anlage, das entspricht etwa 11 kW. In der Praxis betrifft das 22-kW-Wallboxen oder mehrere Ladepunkte an einem Hausanschluss.

Als Mieter hast du einen Anspruch. Laut ADAC haben Mieter und Wohnungseigentümer grundsätzlich Anspruch auf eine Lademöglichkeit. Die neue CEE-Steckdose am Stellplatz solltest du trotzdem mit Vermieter oder Hausverwaltung abstimmen, denn sie ist eine feste Installation.

Die Regeln oben gelten für Deutschland. In Österreich fragst du am besten direkt deinen Netzbetreiber, welche Meldung er für eine Ladeeinrichtung braucht.

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1 Die Einsparung von rund 300 € berechnet sich aus dem Vergleich der jährlichen Ladekosten eines Elektroautos bei einem durchschnittlichen Standard-Stromvertrag gegenüber der Nutzung eines dynamischen Tarifs und tado° Smart Charging.

FAQs

Brauche ich für eine mobile Wallbox einen Elektriker?

Für die Inbetriebnahme des go-e Charger Gemini flex nicht: Du befestigst die Halterung selbst und steckst die Wallbox in eine rote CEE-Steckdose mit 16 A. Fehlt diese Steckdose am Stellplatz, muss eine Elektrofachkraft sie installieren. Vorgeschaltet sein muss ein Fehlerstrom-Schutzschalter, mindestens Typ A.

Muss ich eine mobile Wallbox beim Netzbetreiber anmelden?

Ja. In Deutschland musst du jede neue Ladeeinrichtung vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber melden, auch eine mobile Wallbox. Eine Genehmigung brauchst du erst ab mehr als 11 kW Ladeleistung. Für den Gemini flex mit 11 kW reicht die Anmeldung.

Brauche ich für tado° Smart Charging einen dynamischen Stromtarif?

Nein, nicht zwingend. tado° Smart Charging erzielt den größten Ersparniseffekt in Kombination mit einem stündlich dynamischen Stromtarif (z. B. HOURLY von tado° Energy in Deutschland oder aWATTar HOURLY in Österreich). Hast du eine eigene Photovoltaikanlage, kannst du Smart Charging aber auch ohne dynamischen Tarif nutzen, um dein E-Auto bevorzugt mit eigenem Solarstrom zu laden.

Was kostet tado° Smart Charging?

Mit einem Stromtarif von tado° Energy oder aWATTar ist Smart Charging für die gesamte Laufzeit des Tarifs kostenlos. Mit einem dynamischen Tarif eines anderen Anbieters ist die Funktion derzeit 6 Monate kostenlos und kostet danach 2,99 € pro Monat, monatlich kündbar.